Puma IP – Savage Kaufberatung

Du hast Interesse am Puma IP - Savage? In diesem Kaufberatungsbeitrag gehe ich genauer auf das Messer und seine Features ein. Schau vorbei!

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Moin mein Freund, in diesem Beitrag möchte ich dir das Puma IP – Savage Bushcraftmesser etwas näher bringen. Im Wald ist es eins meiner liebsten Begleiter und ich bin von Tauglichkeit, Qualität und Leistung absolut überzeugt. Soviel ersteinmal vorweg.

Gehen wir aber zuerst einmal auf die Firma ein, die dieses Werkzeug produziert. Das wäre dann nämlich die Firma Puma IP Solingen GmbH. Diese gehört zu den ältesten Messerschmieden Deutschlands und produziert bereits seit dem 18 Jahrhundert.

Mitte des 20 Jahrhundert erreichten die in Zusammenarbeit mit Frevert entwickelten Klingen Kultstatus und Puma wurde zu einem der hochwertigsten Messermacher.

Die klassischen Klingen bestehen meistens aus Hirschhorngriffschalen, gepaart mit einem hochwertigen deutschen Stahl. Neben den Messer die direkt in Solingen produziert werden, lässt Puma auch Messer in Spanien und China produzieren.

Diese bilden dann die Messer Reihen Puma IP (International Production) und Puma TEC. Ebenfalls in China produziert, immer aber mit einem deutschen Stahl ausgestattet und ursprünglich für den Amerikansichen Markt bestimmt war die Reihe Puma SGB.

Puma bietet also einen breite Palette verschiedenster Messer aus unterschiedlichsten Preiskategorien an. Das Puma Savage gehört zur Reihe der IP Messer. Diese werden in Kooperation mit spanischen Firmen, aber unter deutscher Qualitätskontrolle in Spanien hergestellt.

Die Materialien des Puma IP – Savage

Das Puma IP – Savage besteht aus hervorragenden Materialien. Wir werden jetzt mal einen genauen Blick darauf werfen.

Der Olivenholzgriff

Diese Messer haben häufig verbaute Materialien, die den mediterranen Einfluss des Mittelmeeres wiederspiegeln. So auch das Puma IP – Savage, mit seinen Griffschalen aus Olivenholz.

Olivenholz ist perfekt geeignet um als Griffschalen beim Messer zum Einsatz zu kommen. Denn um dafür geeignet zu sein, braucht ein Messer verschiedene Eigenschaften. Vor allem eine gewisse Härte ist von Vorteil.

Denn schließlich brauchen wie ein Messer, welches in der Lage ist, die schwersten Aufgaben auf unseren Abenteuern zu bewältigen.

Mir gefällt besonders die wunderschöne Maserung des Olivenholzes, die sich durch den ganzen Griff zieht und jedes Messer unterscheidet und einzigartig macht.

Olivenholz ist eines der härtesten Hölzer, die es gibt. Es ist auch deutlich Härter als deutsche Hölzer wie z.B Eiche. Es gibt ein verfahren, mit dem die Härte von Holz bestimmt werden kann.

Dieses Verfahren funktioniert ganz ähnlich wie die Methode zum Bestimmen der Härte nach HRC. Es wird eine Stahlkugel mit einer festgelegten Kraft auf das Holz gedrückt. Anschließend wird der Eindruck gemessen und ergibt so die Härte des Holzes.

Diese Methode ist nach ihrem Erfinder Brinell benannt. Sie wurde zum ersten Mal auf der Weltausstellung in Paris 1900 präsentiert. Neben Holz kann mit dieser Technik auch weiches Metall auf seine Härte getestet werden.

Olivenholz erreicht einen Wert von ungefähr 5,3 Brinell. Eiche erreicht im Vergleich nur eine Härte von 3,5. Olivenholz wächst sehr langsam und ist daher sehr dicht und hart. Daher kommt auch das hohe Gewicht dieses Holzes. Es gibt nur wenige Hölzer, die mehr auf die Waage bringen.

Das Holz ist außerdem unempfindlich gegen Verschmutzung und Gerüche. Es enthält außerdem eine ordentliche Menge Öl und ist daher von Natur aus schon gut gegen Wasser geschützt.

Zwischen den Griffschalen und dem Vollerl befinden sich rote Liner, die einen schönen Kontrast bilden.

Der Stahl

Das Puma IP – Savage hat eine Klinge aus 1.4116 Stahl. Dieses Material ist in der Messerindustrie sehr weit verbreitet und auch sehr beliebt. Das kommt daher, dass dieser Stahl recht günstig ist und sich leicht verarbeiten lässt.

Das macht diesen Stahl aber nicht weniger geeignet um deinem Messer eine scharfe Klinge zu geben. Der Stahl ist sehr Korrosionsbeständig. Immerhin sind Küchenmesser, die aus diesem Stahl gefertigt werden auch Spülmaschinenfest.

Dein Savage darfst du natürlich nicht in die Machien stecken. Alleine schon wegen des Griffes aus Olivenholz, der dann kaputtgehender könnte.

Das Messer hat dadurch aber den Vorteil, das es auch bei längerer Benutzung unter feuchten Bedingungen keinen Rost ansetzen wird. Du musst dir also keine Sorgen machen, wenn du dein Messer über Nacht mal nicht ganz trocken gelagert hast. Kohlenstoffstahl ist hier deutlich anfälliger.

Der Stahl wurde von Puma auf eine Härte von 55 bis 57 HRC gebracht. Das ist wenn man ehrlich ist nicht grandios. Für den Einsatz als Bushcraft-Messer kann das dem ein oder anderen schon zu weich sein. Mir persönlich fällt das aber nicht negativ auf.

Wenn der Stahl weicher ist, stumpft das Messer schneller ab. Es lässt sich im Umkehrschluss aber auch schneller wieder auf Schärfe bringen.

Wenn du noch keine gute Schleifausrüstung hast, kann es wirklich schwer werden einen härteren teuren Superstahl zu schärfen. Der ist dann vielleicht länger scharf, sobald es stumpf ist, kriegst du ihn aber nicht mehr scharf. Auch Blöd.

Der Stahl ist ein guter Kompromiss und ich kann ihn dir mit gutem Gewissen empfehlen.

Die Form des Puma IP – Savage

Neben dem Stahl ist wohl nichts so wichtig wie die Form des Messers. Immerhin ist es das was jedes Messer voneinander auf den ersten Blick unterscheidet.

Das Puma IP – Savage hat eine wunderschöne Drop Point Klinge. Die Klinge ist recht hoch gestaltet. Sie wirkt im Vergleich zum Griff sehr wuchtig. Die Drop-Point ist perfekt geformt und gibt ein sehr ausgewogenes Bild ab.

Was man erwähnen muss – Der Klingenrücken des Messers ist abgerundet. Das ist gerade bei Bushcraftmessern leider ein Nachteil. Denn mit einem runden Rücken kann man keinen Feuerstahl schlagen. Meiner Meinung nach passt es sehr gut zum bulligen Aussehen der Klinge.

In den Rücken ist allerdings auch eine kleine Mulde eingelassen, die scharfkantig ist. Hier kann also ein Feuerstahl geschlagen werden. Am Griffende steht der Erl über. Hier ist die Kante ebenfalls im 90° Winkel und damit für den Feuerstahl geeignet.

Direkt hinter der Mulde, für den Feuerstahl, sind sogenannte Jimpings eingefräßt. Diese geben deinem Daumen eine griffige Auflagefläche. Du hast mehr Kontrolle über deine Klinge.

Auf der Unterseite kurz hinter dem Ricasso befindet sich ein dezenter Fingerschutz. Der ist nicht zu groß, als das er beim Arbeiten mit dem Messer stören würde. Er gibt einen ausreichenden Halt und schützt deine Finger vor dem ungehinderten Abrutschen in die Klinge.

Die Scheide aus Sattelleder

Puma IP - Savage Scheide

Das Puma IP – Savage wird mit einer Scheid aus braunem Sattelleder geliefert. Das Messer sitzt sehr sicher und bewegt sich auch bei viel Schütteln keinen Zentimeter. Die Scheide kann mit einem Dangler am Gürtel befestigt werden. Das bedeutet das Messer kann an einem D-Ring frei schwingen.

Das hat den Vorteil, dass die Scheide sich aus dem Weg bewegen kann, wenn du dich hinkniest oder ähnliches. Mir gefällt diese Art der Befestigungen wesentlich besser als eine normale Gürtelschlaufe.

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