Pilzkunde – Das Eselsohr

Erfahre alles nötige über den Speisepilz Eselsohr. Wie du ihn bestimmst und was er alles kann.

Inhaltsverzeichnis

Essbarkeit: Genießbar

Herzlich willkommen zum zweiten Teil der “Pilz der Woche” Reihe. In dieser Serie von Beiträgen möchte ich euch die Welt der Pilze ein Stück näher bringen. Dieses mal geht es um den äußerst interessanten Pilz – Eselsohr.

Bildquelle

Das Eselsohr ist anders aufgebaut als der klassische Pilz. Der Fruchtkörper lässt sich nicht so leicht in Hut und Stiehl unterteilen. Das Eselsohr gehört zu den Schlauchpilzen. Diese besitzen keinen Hut.

Das Ohr in diesem Fall nennt man Apothecium. Es ist Trichterförmig und nach innen gewölbt. Durch die spitzer zulaufende Spitze entsteht das Aussehen eines Ohrs. Das Eselsohr ist recht selten und kommt in Europa sowie in Nordamerika vor.

Bestimmung

Das Ohr ist auf der Innenseite ockergelb bis orange, manchmal auch mit Rosafärbungen. Es können auch einige fleckenartige Rotfärbungen vorliegen.

Alte Pilze gehen in Richtung braun. Wenn du das Fleisch des Pilzes anfasst, fühlt es sich dünn und brüchig an. Der Fruchtkörper ist außerdem auf einer Seite bis zur Basis hin eingeschnitten.

Apothecium Trichterförmig, eingeschnitten, gelb – orange
FleischBraun-gelb, dünn und brüchig
EssbarkeitHervorragender Speisepilz
StiehlKurz, braun, manchmal leicht rötlich
SporenWeiß
FarbeVerschiedene gelb und gelb-braun töne, oft rötliche Färbungen, rote Scheibe in der Mitte, diese ist nicht immer vorhanden
BasisWeißer Filz auf Basis und Stielansatz
VorkommenSommer bis Spätherbst, Laub und Nadelwälder, oft in Gruppen
Verwechslungen Buchenwaldbecherling, Ockergelben Lorchel

Verwechslungen

Das Eselsohr kann mit einer Reihe von Pilzen verwechselt werden. Viele davon sind Essbar. Allerdings solltet ihr den Buchenwaldbecherling und den Ockergelben Lorchel auf jeden Fall meiden. Diese sind ungenießbar bzw. sogar leicht giftig.

Fazit

Das Eselsohr ist ein hervorragender Speisepilz. Es ist leicht zu bestimmen und relativ ungefährlich zu pflücken. Es gibt kaum giftige Pilze, die mit diesem Pilz verwechselt werden können. Trotzdem mein Appell, verzehrt niemals Pilze, die ihr nicht zu 100 % bestimmen könnt. Geht das Risiko nicht ein. ES LOHNT SICH NICHT.

Damit viel Spaß beim Pilze sammeln. Bis nächste Woche!

Die perfekte Pilzpfanne

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