Savotta Jäger S – Winter Setup

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Hey! – Mein Name ist Moritz Maskos. Ich heiße dich ganz herzlich auf meiner Seite willkommen. Vom schönen Koblenz aus starte ich meine Abenteuer in den Westerwald. In meinen Blogbeiträgen berichte ich dir von meinen Abenteuern und spreche über Ausrüstung, Buschraft-Techniken und noch vieles mehr! 

Übernachten bei knapp über 0 Grad mit nur knapp 37 Litern Gepäck? Ich zeige dir mein Jäger S - Winter Setup!

Diese Themen werde behandelt

Savotta Jäger S – Winter Setup

In diesem Beitrag möchte ich dir eine sehr ungewöhnliche Kombination vorstellen. Denn hier verbinde ich den kleinsten Rucksack der Savotta – Jäger Familie mit der Ausrüstungsintensivsten Jahreszeit.

Denn im Winter brauchen wir dicke Kleidung, Schlafsack und Isomatte. Und das alles solll jetzt in einen Rucksack mit knapp 20 Liter Volumen passen?

Nicht ganz aber ich erkläre es dir weiter unten im Beitrag. Erstmal möchte ich dir auflisten, was ich alles an Ausrüstung dabei habe.

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Das trage ich am Mann

Was ich an meinem Gürtel trage habe ich bereits in einem YouTube Video genauer erklärt. Ich verwende den Bushhandwerk Jagdgürtel als Basis. Daran befestigt ist mein Gürtelmesser, mein Axthalter inklusive Beil und eine Sammeltasche sowie meine Handyhalterung.

Das packe ich alles in den Jäger S

In meinem Rucksack habe ich dann folgende Ausrüstung:

  • Schlafsack
  • Amazonas – Hängematte
  • Amazonas – Tarp
  • Amazonas – Microrope Aufhängung
  • Erste-Hilfe Set
  • Stabilotherm – Wasserkessel
  • Savotta – Big Bad Stove
  • Savotta – Kuksa
  • Handschuhe
  • Savotta – Taschensäge
  • Essen
  • Wasser
  • Isomatte
  • Kershaw – Ultra Tek Messerschärfer
  • Zusätzliche Warme Hose
  • Lampe

Das alles scheint auf den ersten Blick nicht viel Ausrüstung zu sein. Man muss aber bedenken, dass der Rucksack an sich nur mit dem Schlafsack bereits zur Hälfte gefüllt ist. Den restlichen Platz nehmen dann die Hängematte und das Tarp ein.

Aus diesem Grund war ich gezwungen, den Rucksack um zwei Seitentaschen zu erweitern. Ich habe mich hier für die größten Taschen von Savotta entschieden. Die Vertikalen Taschen in L. Die haben jeweils nochmal 6 Liter. Zusammen also so viel wie der halbe Rucksack. Hier bringe ich alles an Kleinkram und Essen unter.

Mithilfe der Packing Straps schnalle ich noch meine Isomatte auf die Vorderseite des Rucksacks.

Das ganze Gespann sieht dann zwar ein bisschen ungewöhnlich aus, weil der Ruckasack mit den Seitentaschen doppelt so breit wie tief ist, ich finde es aber eigentlich gerade deswegen so genial. Es sieht einfach anders aus.

Solange ich nicht am Lager bin, trage ich die Axt am Rucksack. Dafür schiebe ich sie einfach zwischen Tasche und Rucksack. Die Molleschlaufen lassen da genug Luft.

Wie hält man das Gewicht aus?

Das Gewicht wäre ja überhaupt kein Problem, wenn das Tragesystem des Jäger S dafür ausgelegt wäre. Das ist es aber nicht. Der Jäger hat weder einen Hüft oder Brustgurt noch irgendwelche Polsterungen.

Die Schultergurte sind sehr schmal und die Rückseite des Rucksacks besitzt keine Formgebenden Elemente wie einen Aluminium Rahmen.

Was habe ich also gemacht um das zu ändern? Ich habe ein Tragesystem angebaut. Wenn ich mit meinem Jäger S unterwegs bin, brauche ich meinen Jäger L nicht.

Ich habe also kurzerhand den Hüft- und Brustgurt vom Jäger L abgebaut und fachmännisch an den Jäger S drangefrimelt. Das lässt den ganzen Aufbau zwar noch seltsamer aussehen, macht den Rucksack aber sehr angenehm zu tragen.

Der Hüftgurt des Jäger L ist nicht dafür ausgelegt. Denn der S hat keine Molleschlaufen auf der Rückseite, um den Gurt aufzunehmen. Der Gurt hat allerdings zwei extra Riemen, die weiter außen angebracht sind als die Riemen, die eigentlich für die Molle gedacht waren.

Diese habe ich dann mit den Schlaufen auf den Seiten des Ruckacks verwoben. Das ganze noch mit den eigentlichen Molleriemen gesichert und fertig ist.

Das ganze System ist nicht optimal, das wäre auch zu schön. Es erlaubt mir aber den kleinen Rucksack schwer zu bepacken und auch über längere Strecken zu transportieren.

Wähle die wichtige Ausrüstung

Gerade zu Beginn packt man gerne mehr ein als man muss. Ich bin auch so ein Kandidat. Es passt noch rein? Na dann pack ich’s auch ein. Wenn du mit so einem kleine Rucksack unterwegs bist, dann gibt es keine andere Möglichkeit als gut überlegt einzupacken.

Du musst überlegen, welche Gegenstände du auf der letzten Tour wirklich gebraucht hast. Hast du überhaupt alle Ausrüstungsgegenstände ausgepackt, die du dabei hattest? Hier mal ein Beispiel.

Ich habe gerne mal meinen Faltkocher eingepackt und dazu noch mein BBQ Grid. Ich hatte also zwei „schwere“ Gegenstände dabei, die eigentlich die gleiche Aufgabe erfüllen. Das ist genau das Gegenteil von dem Prinzip, nach dem man eigentlich packen sollte.

Jeder Gegenstand, den du dabei hast sollte gleich mehrere Aufgaben erledigen können. Das ist natürlich nicht immer möglich. Aber in einem Wasserkessel lässt sich zum Beispiel nicht nur Wasser kochen.

Du kannst ihn verwenden, um verschiedene Materialien zu sammeln und geschützt aufzubewahren. Du kannst verschiedenste Nahrungsmittel darin herstellen.

Das habe ich gelernt!

In diesem Abschnitt möchte ich dir nun im Nachhinein erzählen, welche Erfahrungen ich mit dem Setup gemacht habe. Denn obwohl ich mir gut überlegt hatte, was ich mitnehme, werde ich beim nächsten Mal doch wieder ein paar Dinge umstellen.

Als erstes einmal die Ausrüstung, die ich nicht benutzt habe. Meine Kuska.

Kuksa

Ich habe meine Kuska immer gerne dabei. Bei meinem letzten Ausflug habe ich sie allerdings nicht verwendet und werde daher beim nächsten Mal zuhause lassen. Das hätte ich mir aber auch schon vorher denken können.

Ich hatte weder Teebeutel noch Kaffepulver dabei. Das einzige was also aus meiner Kuska hätte trinken können wäre warmes Wasser gewesen. Da hatte ich dann auch keine Lust drauf.

Entweder muss ich mir beim nächsten Mal also Tee mit einpacken oder meine Kuksa zuhause lassen. Ich denke ich werde mich hier für die erste Variante entscheiden. Wenn es draußen kalt und nass ist, tut es immer gut etwas warmes zum Trinken zu haben.

Zusätzliche Kleidung

Ich hatte befürchtet, dass es eine sehr kalte Nacht wird. Zur Sicherheit, hatte ich mir dann noch eine zusätzliche Warme Hose mit eingepackt. Diese habe ich allerdings nicht getragen und es war trotzdem angenehm warm. Ich weiß jetzt also, dass mein Schlafsack mit Isomatte und meiner getragenen Kleidung für Übernachtungen zwischen 2 und 5 °C vollkommen ausreicht.

Wasser

Ich hatte mich bewusst dafür entschieden nur wenig Wasser mit mir zu nehmen. Mein Plan war es im Wald frisches Wasser abzukochen und mich so zu versorgen. Das hat auch wie geplant funktioniert, aber es lief nicht ganz nach Plan.

Ich war zum ersten Mal in diesem speziellen Wald unterwegs. Ich kannte das Gebiet also noch nicht. Ich war schon vorher in diesem Wald, allerdings war das zu einer anderen Jahreszeit. Mit den fehlenden Blättern an den Bäumen und nach gründlichem auskundschaften, war mir klar, dass ich meinen eigentlich gewählten Lagerplatz nicht verwenden konnte.

Daraufhin bin ich viel zu lange weitergewandert und habe einen besseren Platz in der Nähe einer Wasserquelle gesucht. Den habe ich nicht gefunden. Ich habe mich dann also an einer geeigneten Stelle niedergelassen, die aber recht weit vom nächsten Bach entfernt war.

Nach dem Aufbauen des Lagers bin ich dann nochmal mit dem Wassersack losgezogen. 10 Minuten nachdem ich von der knapp 1 km entfernten Wasserquelle zurück war, wurde es dunkel. Sich im dunklen unbekannten Wald zum Lagerplatz zurückfinden zu müssen, kann doch recht unangenehm werden.

Fürs nächste Mal kenne ich meinen Platz jetzt schon und kann einen wesentlich schnelleren Weg dorthin nehmen. Was ich hier also gelernt habe, ist mehr Wasser einzupacken, wenn ich in einem Wald unterwegs bin, den ich nicht kenne. So ist man nicht darauf angewiesen Wasser zu finden.

Was meinst du?

Was ist deine Meinung zu meinem Winter-Setup mit dem Savotta Jäger S? Schreib mir doch gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag und wir können ein bisschen quatschen!

Schönen Abend noch.

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