Wildkunde – Damwild Dama dama

Das Damwild ist ein in Deutschland von den Römern eingeführter Hirsch.

Inhaltsverzeichnis

Wildkunde – Damwild Dama dama

Beim Damwild werden zwei verschiedene Arten unterschieden. Das bei uns heimische Europäische Damwild und das Mesopotamische Damwild. Dieses kommt allerdings nur noch in Restbeständen im Iran vor.

Das Europäische Damwild wurde in Europa durch die Römer eingeführt. Während der letzten Eiszeit hat diese Echthirschart große Teile der Nordhalbkugel besiedelt. Durch die starken Klimaänderungen hat sich das Damwild dann in den östlichen Mittelmeerraum zurückgezogen. Von dort hat es sich natürlich nicht wieder ausgebreitet.

Durch die Einbürgerungen der Römer ist es jetzt wieder in großen Teilen Europas heimisch.

In Mitteleuropa hat das Damwild kaum Fressfeinde, die ausgewachsenen Tieren gefährlich werden können. Im Baltikum dagegen hat der Wolf die Ansiedlung des Damwild verhindert. In Rumänien wird der Bestand der Hirsche durch den Wolf begrenzt.

Damwild

Steckbrief des Damwild

Wissenschaftlicher NameDama Dama
FamilieHirsche (Cervidae)
Gewicht (aufgebrochen)män. bis 90 kg / Weibl. bis 45 kg
GrößeSchulterhöhe 80 bis 100 cm
BrunftzeitOktober und November
LautäußerungenSchrecken, Blöken, Fiepen, Grunzender Brunftschrei
NahrungIntermediärtyp
Zahnformel0 0 3 3 / 3 1 3 3
Sommerhaar
Winterhaar
Braun-Rot Hell gefleckt
Dunkler und Flecken nur leicht erkennbar
SinneGesichtssinn hervorragend, Geruch und Gehör sehr gut
VerbreitungGroßbritannien bis Italien

Nahrung

Das Damwild gehört zum Intermediärtyp. Anders als reine Selektierer wie das Rehwild, ist es in der Lage auch schwer verdauliche Pflanzenfasern zu verdauen. Beim Damwild kommt es erst zu Schälschäden an Bäumen, wenn die Populationsdichte sehr hoch ist.

Damwild äst hauptsächlich morgens und in der Abenddämmerung. In diesen Zeiten sind die Intervalle zwischen Äsungsaufnahme und Wiederkäuen am intensivsten.

Im Sommer, wenn der Nahrungsbedarf am größten ist, verbringt das Damwild bis zu 80 % des Tages mit der Nahrungsaufnahme.

Fortpflanzung beim Damwild

Die Geschlechtsreife wird mit etwa 16 Monaten erreicht. Die Brunft findet dann im Oktober und November statt. Das Tier trägt ca. 230 Tage bis zur Setzzeit im Juni.

Während der Brunft finden sich die Hirsche an festen Brunftplätzen in den Kahlwild Revieren ein. Dort graben sie dann auch ihr Brunftkuhlen und grunzen ihren Brunftschrei den ganzen Tag.

Das Kahlwild zieht zum Hirsch und wählt sich den passenden Partner aus. Auf guten Brunftplätzen können bis zu 100 Stück Damwild beobachtet werden.

Ansprechen

Schmaltier und Alttier lassen sich deutlich in der Größe unterscheiden. Das Geweih beim Damhirsch weist bei älteren Hirschen unverkennbare Schaufeln auf. Diese lassen sich nach Alter unterscheiden.

  • 1. Kopf – Schmalspießer
  • 2. Kopf – Knieper
  • 3. Kopf – Löffler
  • 4. & 5. Kopf – Halbschaufler
  • 6. & 7. Kopf – Schaufler
  • 8. Kopf und Älter – Vollschaufler

Beim Altschaufler ist wie auch beim Rotwild die Geweihentwicklung wieder rückläufig.

Ein alter Damhirsch lässt sich erkennen an einem breiten dunklen bulligen Haupt. Die Hauptmasse des Körpers liegt vorne. Er verfügt über einen deutlichen Widderist und einen ausgerpägten Hängebauch.

Ein jugendlicher Hirsch lässt sich hauptsächlich an der Geweihentwicklung erkennen.

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