Ultraleichtes Rucksack Setup – Savotta Jäger S

Das optimale Rucksack Setup für den Savotta - Jäger S Rucksack. Welche Ausrüstung darf nicht fehlen. Meistere deinen nächsten Trip mit Leichtigkeit!

Inhaltsverzeichnis

Wenn man beim Bushcraften auf Tour geht, dann kann es mit der Ausrüstung schnell mal aus dem Ruder laufen. Man packt einfach ein, ohne sich Gedanken zu machen, ob man die Ausrüstung jetzt wirklich gebrauchen kann.


So kommen dann Monsterrucksäcke mit 20 bis 30 Kilo zusammen, obwohl man doch nur mal eben für eine Übernachtung in den Wald wollte.

In diesem Beitrag möchte ich dir meine Empfehlung für ein Ultra-Leichtes und flexibles Setup mitgeben. Sie basiert auf dem Savotta – Jäger S, dem kleinsten Mitglied der Savotta – Jäger Familie.


Mit einem Volumen von nur 18 bis 22 Litern ist auch klar, dass dieses Setup nur für den Sommer geeignet ist. Denn für einen dicken Schlafsack oder warme Winterklamotten ist kaum Platz.


Um ein voll einsatzfähiges Bushcraft Setup in deinem Rucksack unterzubringen, musst du deine Ausrüstung auf die für dich wertvollsten Gegenstände reduzieren.

Aus diesem Grund kann die perfekte Ausrüstung für dich vielleicht ganz anders aussehen. Ich möchte lediglich meine persönliche Empfehlung vorstellen.

Das Schlafsetup

Ich bin ein großer Fan der Amazonas Hängematten. Aus diesem Grund habe ich für mein Savotta – Jäger S Setup ebenfalls eine Hängematte in Kombination mit Tarp gewählt. In einer Hängematte zu schlafen macht einfach Spaß und ist mega gemütlich.


Auch Seitenschläfer kommen voll auf ihre Kosten und könne sich nach Lust und Laune von Seite zu Seite rollen. In den Hängematten von Amazonas kein Problem. Nur die Bauchschläfer ziehen hier den kürzeren. Das ist in einer Hängematte nicht so richtig angenehm.

Die Basis des Hängezelts – Hängematte

Welche Hängematte würde ich empfehlen? Die Amazonas – Adventure Moskito Thermo. Diese Hängematte ist mit 470g zwar etwas schwere als eine einfach Silk Traveller, bietet dafür aber auch ein breiteres Einsatzgebiet. Mit dem Moskitonetz ist man gegen Stechmücken oder andere Insekten geschützt und kann die Nacht in Ruhe verbringen.


Auch sonst bietet sie alles was man sich an einer Hängematte wünschen könnte. Das Fliegennetz wird mit einer Schnur und Spreizstäben abgespannt um einen großzügigen Raum zu erschaffen.


Abtropfschnüre verhindern das vordringen von Regentropfen bis zur Hängematte. Solltest du die Hängematte im Winter einsetzen, hast du mit dem Isomatten- Einschubfach die perfekte Voraussetzung für Übernachtungen bei kalten Temperaturen.

Wärmeschutz von unten – Underquilt

Ich habe mich bewusst gegen das Verwenden eines Schlafsacks und einer Isomatte entschieden. Stattdessen kommt ein Amazonas – Underquilt zum Einsatz. Dieser kann wie ein Schlafsack unter die Hängematte gespannt werden und schützt dich so vor der Kälte.


Denn in der Hängematte wird dir schnell auffallen, dass die meiste Wärme nach unten verschwindet. Man kann förmlich spüren, wie selbst leichter Wind einem die Körperwärme absaugt. Daher ist der Underquilt ein sehr wirksames Mittel. Er schützt dich genau da wo es wichtig ist.

Für den Sommer optimal, gerade wenn man keinen Schlafsack verwendet. Er schlägt zwar mit ganzen 990g zu Buche, macht das Setup dafür aber auch sehr wandlungsfähig.

Ein Dach für das Hängezelt – Tarp

Um das Hängezelt jetzt zu vervollständigen, brauchen wir noch ein Dach für die ganze Konstruktion. Hier greife ich zum Amazonas – Traveller Tarp. Es ist das günstigste Tarp von Amazonas, bietet allerdings trotzdem einen Riesen Wert.


Mit ein bisschen quetschen ist es sogar groß genug um zwei Hängematten unterzubringen oder mit zwei Isomatten darunter zu schlafen. Es lässt sich erstaunlich einfach zusammenpacken und besitzt dann ein handliches Packmaß. Mit einem Gewicht von 800g wiegt es auch nicht zu viel.


Ein solches Tarp schützt dich zuverlässig vor jedem Gewitter und hält dich und deine Ausrüstung trocken. Man könnte noch überlegen einen Poncho einzupacken oder sogar das Tarp damit zu ersetzen.


Ich persönlich brauche ihn nicht und habe lieber ein ordentlich großes Tarp im Rucksack. Der Jäger S ist ausreichend gegen Wasser geschützt um auch mal einen kleinen Sommerschauer ohne Probleme zu überstehen. Ich bin auch nicht aus Zucker. Daher bleibt der Poncho im Sommer Zuhause.

Das Bushcraft Messer

Ein Messer gehört zum Bushcraften wie die Bäume in den Wald. Ich gehe nicht ohne los. Das Messer wird sowieso am Gürtel getragen. Man kann es also nicht direkt zum Rucksack Setup zählen.


Weil das Messer aber im Rucksack in den Wald transportiert werden sollte, zähle ich es jetzt mit auf. Natürlich gibt es eine riesige Auswahl an Messern, die alle eine tolle Arbeit im Wald leisten. Ich stütze mich aber einfach auf meinen Blog-Beitrag zum besten Bushcraft Messer und gebe die gleiche Empfehlung nochmals ab.


Das Puma XP – Survivalmesser ist einfach wunderbar geeignet. Es ist sehr preiswert, kommt mit einem Feuerstahl und ist extrem Robust. Wenn du also noch das passende Messer suchst, dann ist das die beste Wahl für dich.

Kochen im Wald

Der Punkt kochen im Wald ist ein schwieriges Thema. Gerade jetzt im Sommer haben wir wieder sehr hohe Temperaturen und die Brandgefahr steigt. Da ist das Kochen über einem offenen Feuer oder mit einem Kocher ein großes Risiko. Du solltest dir also gut überlegen, ob du dieses Risiko tragen willst und ob du wirklich frisches Essen kochen musst.


Ansonsten nimmst du einfach von Zuhause fertige Mahlzeiten mit. Hier empfiehlt es sich Mahlzeiten zu kochen, die dir die meisten Kalorien pro Gewicht bringen. Gut geeignet sind Grundnahrungsmittel wie Reis. Dieser bietet ordentlich Kalorien und lässt sich komprimiert einpacken.


Eine Soße nimmt ebenfalls keinen Platz weg und macht das ganze noch kalorienreicher. Das gleiche Prinzip gilt auch, wenn du das Essen frisch im Wald zubereitest. Wenn du draußen in der Natur unterwegs bist und dich den Tag lang ausgepowert hast, schmeckt sowieso alles gut.


Für den Fall das du dich entscheidest im Wald zu kochen, empfehle ich dir den Savotta – Happy Stove. Der kompakte Faltkocher wird aus dünnen Aluminium Platten zusammengesteckt, wiegt nur 250g und passt platzsparend in den Rucksack. Eine etwas sicherere Variante wäre hier ein Gaskocher. Dieser lässt sich besser kontrollieren und verursacht keinen Funkenflug.


Jetzt brauchst du noch ein Behältnis um deinen Reis abzukochen. Hier eignet sich das Zweiteilige Armee Set von Savotta. Du kannst den größeren unteren Topf nutzen um Wasser, Reis, Nudeln oder Kartoffeln abzukochen.


Der obere Teil kann entweder als Kochgefäß oder mithilfe des Griffes als Schale verwendet werden. Alternativ eignet sich auch das Essgeschirr von Savotta hervorragend um deine Mahlzeiten einzunehmen. Dort findest du ein Schneidbrett, Schüssel, Tasse und Besteck.


Die äußere Verpackung kann als Teller verwendet werden. Ich persönlich nutze das Set sehr gerne auf meinen Touren. Es ist sehr breit einsetzbar und passt schön klein zusammen. Man bekommt für ein kleines Packmaß sehr viel Ausrüstung geboten. Dank Plastik bei sehr geringem Gewicht.

Wie bereits erwähnt ist die gesamte Kochausrüstung vollkommen optional. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt und keinen Waldbrand riskieren wollt, lasst im Hochsommer euer Kochzeug besser Zuhause.

Zusätzliche Ausrüstung

Auch wenn ein Großteil der Ausrüstung in deinem Setup frei gewählt werden kann, sollten einige Ausrüstungsgegenstände doch immer zum Grundstock gehören. Für mich zählt dazu als erstes natürlich Gegenstände, die man für die tägliche Körperpflege benötigt.


Dazu zählen Dinge wie Zahnbürste und Toilettenpapier. Persönlich bin ich ein großer Fan des Savotta Wassersacks. Der macht es kinderleicht große Mengen Wasser zu transportieren. Wenn dein Lager nicht direkt an einer Wasserquelle liegt, macht es dieses kleine kompakte Stück Ausrüstung sehr angenehm Wasser für den täglichen Gebrauch zu besorgen.


Wenn du dich zuvor dafür entschlossen hast, das Feuerset mit in deinen Rucksack zu packen, dann solltest du auf jeden Fall daran denken zwei Feuerzeuge einzupacken. Diese helfen dir zur Not ein Feuer zu entfachen, falls du es mit deinem Feuerstahl nicht schaffen solltest oder keine Materialien zum Feuerbohren findest.


Ebenfalls ein wichtiger Gegenstand ist ein Müllsack. Dann kannst du den anfallenden Müll direkt entsorgen und es wird nichts vergessen.

Wenn es um das Thema Säge geht, kann ich die Savotta Taschensäge wärmstens empfehlen. Die ist kleiner als jede Klappsäge und verrichtet trotzdem die gleiche Arbeit.


Sie besteht nur aus einem einzigen Sägeblatt mit zwei Schlaufen für die Hände. Das ganze kommt dann in einer Cordura Tasche unter, die leicht in die Hosentasche passt.

Trinkwasser

Auch beim Trinkwasser kann man durchaus verschiedene Wege einschlagen. Wenn du Gewicht und Platz sparen willst, dann packst du dir einfach einen Wasserkessel von Stabilotherm ein. Dieser erlaubt es dir Wasser im Wald abzukochen oder auch Suppen und Eintöpfe zuzubereiten.


Wenn du dich für die kleinste Variante mit ungefähr 1 Liter Fassungsvermögen entscheidest, bist du wirklich kompakt unterwegs. Der Kessel kann zusätzlich auch noch mit anderer Ausrüstung gefüllt werden.

Wenn du kein Wasser abkochen willst, wirst du wohl oder übel deinen Bedarf bereits von Zuhause mitnehmen müssen.

Zusammenfassung:

Schlafsetup

  1. Adventure Moskito Thermo – 470 g
  2. Underquilt – 990 g
  3. Traveller Tarp – 800 g

Messer

  1. Puma XP – Überlebensmesser

Outdoorküche

  1. Happy Stove – Faltkocher
  2. Essgeschirr mit Besteck und Tasse
  3. Zweiteiliges Armee Geschirr zum Kochen und Essen
  4. Wasserkessel

Zusätzliche Ausrüstung

  1. Wassersack für den Transport
  2. Feuerzeug
  3. Rolle Klopapier
  4. Müllsack
  5. Taschensäge

Das wäre meine Empfehlung für das optimale Jäger S Setup. Damit bist du für einen 1 bis 2 tägigen Kurztrip in den Wald perfekt gerüstet. Ich gehöre leider auch zu den Leuten, die einen Hang dazu haben einfach einzupacken. So ist mein Jäger L dann Ruck-zuck voll und ich hab 20 Kilo auf dem Rücken.


Ein wenig Planung beim packen kann dich da schon ziemlich weit bringen.
Hier noch ein kurzer Tip, am besten legst du dir deine Ausrüstung nach deinem Trip noch einmal auf dem Boden aus. Dann kannst du genau durchgehen, welche Ausrüstung du wirklich gebraucht hast und welche du auf dem nächsten Trip einsparen kannst.

Das ganze machst du dann noch vor dem Einpacken mit genauem Überlegen was du brauchst. So kristallisierte sich irgendwann dein perfektes Setup heraus.

Vielen Dank

Dankeschön für deine Zeit. Ich hoffe der Beitrag konnte dir helfen dein Setup zu optimieren oder dir neue Ideen geben. Schreibe mir Fragen und Anregungen gerne in die Kommentare unter diesen Beitrag.

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Ich bin gerne im Westerwald nördlich von Koblenz unterwegs. Wenn ich mich nicht durch den Wald schlage, bin ich am Rhein angeln!